Bodo Krüger

                                              

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Neben Basteleien an elektronischen Geräten und musischen Aktivitäten, war ich schon in meiner Jugend begeisterter Segelflieger. Der alte 'Doppelraab', mit dem ich beim Flugsportclub Hannover zwischen 1966 und 1970 viele Flüge absolviert habe, blieb erhalten und ist an dessem Fluggelände 'Hellenhagen' (am Ith) hin und wieder noch im Fluge zu bewundern. Auch wenn ich mich noch immer regelmäßig auf Flugplätzen herumtreibe, so sollte bei der Berufswahl die Elektronik den Ausschlag geben.

Sicher konnte man sich nun von Ausbildungsschritt zu Ausbildungsschritt hangeln, aber irgendwann waren die Wehrpflicht oder ein Ersatzdienst obligatorisch. Natürlich wollte ich zur Luftwaffe, aber wünschen kann man sich Vieles - ich kam zur Marine. Auf diese Weise hatte ich schließlich meine erste Berührung mit der Seefahrt. Nach der Grundausbildung in der Marineartillerieschule Kappeln-Ellenberg, bekam ich zunächst ein Bordkommando im Feuerleitradar des Zerstörers 'Mölders'. Es ist dem Einsatz vieler Menschen zu verdanken, dass dieses Schiff heute noch existiert und im Marinemuseum Wilhelmshaven für die Besucher zugänglich ist. Als die 'Mölders' nach umfangreicher Werftüberholung eine längere Reise in die USA antreten musste, beendete ich die letzten Monate meiner Dienstzeit auf dem 'Zerstörer 5', einem Schiff der Fletcher-Klasse, das noch aus Kriegszeiten stammte.

Die Schiffe waren in Kiel stationiert. Bis zum Ende der Wehrpflicht war es mir möglich, nicht nur diese Stadt, sondern auch andere Hafenstädte in Nordeuropa näher kennenzulernen. Bei alledem hatte ich das Musizieren nie ganz aus den Augen verloren. Insbesondere in den 1970er Jahren konnte ich mich in der gerade boomenden hannoverschen Musikszene bei einigen Bands am Piano einbringen. 

Als Mitglied des für die wissenschaftlichen Apparaturen zuständigen Elektroniker-Teams bekam ich Ende der 1970er Jahre die Gelegenheit, an Bord des Forschungsschiffes 'Prospekta', seismische Untersuchungen mit dem Ziel der Offshore-Lagerstättenforschung für Öl und Gas durchzuführen. Weil das ganze weltweit stattfand, sollten dies rückblickend die ereignisreichsten fünf Jahre meines Lebens werden. (Das Schiff wurde später verkauft, war danach unter dem Namen 'Geo Prospector' unterwegs und wurde erst im Herbst 2015 im belgischen Gent verschrottet.)

Zurück in meiner Heimatstadt Hannover, war es schließlich für viele Jahre der Flugsport, diesmal im Segelflugverein Hoya, der mich umtrieb. Beruflich war ich inzwischen als Produktentwickler für Autoradios in Hildesheim tätig.

Mehr durch einen glücklichen Zufall bin ich 1996 nach Hamburg gekommen, wo ich die erste Hafenrundfahrt meines Lebens auf dem Fahrgastschiff 'Hansa' der Reederei Kapitän Prüsse absolviert habe. Es war die letzte Fahrt am Abend und es war Heinrich Prüsse selber, der das Schiff fuhr. In seiner unnachahmlichen Art führte er durch den Hamburger Hafen. Nach dieser Fahrt sollte ein kurzes Gespräch mit ihm -einmal mehr- mein Leben verändern. Spontan traf ich die Entscheidung, mich in meiner Freizeit für seine Reederei zu engagieren.

Seitdem habe ich an Bord des Schaufelraddampfers 'Mississippi Queen' nicht nur den Hamburger Hafen erklären dürfen, ich konnte auch ein wenig hinter die Kulissen beim Steuern von Fahrgastschiffen blicken. Als wir schließlich im Jahre 1999, anlässlich der Kieler Woche, mit der 'Mississippi Queen' täglich Fahrten auf der Kieler Förde anboten, war dies die Initialzündung zum Verfassen der Broschüre 'Auf kleiner Fahrt'.

Heute mache ich keine Hafenführungen mehr und nach knapp 25-jähriger Tätigkeit habe ich auch die Autoradioentwicklung an den Nagel gehängt. Im Laufe der Zeit habe ich aber die Funkzeugnisse für den Amateurfunk (DD4ON), den Seefunk sowie den Flugfunk (AZF) erworben. Weil sich inzwischen auch die notwendigen Gerätschaften angesammelt haben, unterhalte ich nebenbei eine kleine Werkstatt für die Instandsetzung bzw. Kalibrierung aller Arten von Funkgeräten, Verstärkeranlagen für den Bühneneinsatz sowie höherwertigen elektronischen Messgeräten.

Seit dem Jahre 2006 engagiere ich mich zudem in der Besucherbetreuung und der Öffentlichkeitsarbeit beim Hannoverschen Straßenbahn-Museum e.V. (HSM), das in Sehnde-Wehmingen seinen Sitz hat. Die Freude am Schreiben und wiederholte Nachfragen von Museumsbesuchern, veranlassten mich Anfang 2012 die Broschüre 'Der Rote Berg' zu verfassen.
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