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DER PARKPLATZ UND DIE HISTORISCHEN KALIGEBÄUDE


Beschreibung:

> Kameratyp: Edimax IC-3100 / LAN
> Die Webcam hängt in einem Doppelfenster des Veranstaltungssaales in der 1. Etage des Hauptgebäudes, in etwa 6m Höhe.

> In den Wintermonaten kann die Sicht (durch das Beschlagen der Scheibe vor der Webcam oder durch die tiefstehende Sonne) etwas eingeschränkt sein.



Ansicht:

Der Blick geht vom Hauptgebäude nach Süden, über einen Besucherparkplatz zu den historischen Bergwerksgebäuden vom ehemaligen Schacht Hohenfels auf dem "Roten Berg".

Im Vordergrund ist das historische Kesselhaus zu sehen. Rechts daneben befindet sich die Abfahrthaltestelle des Straßenbahn-Museums. Etwas zurückgesetzt steht links vom Kesselhaus die in 2018 errichtete kombinierte Werkstatt- und Ausstellungshalle. Rechts oben sieht man die ehemalige Salzmühle. Mit fünf Stockwerken ist sie heute das höchste Gebäudes des Museumsgeländes und dient seit 2017 u.a. als Domizil des Vereins 'Mobile Welten'. Mit der Inbetriebnahme der Kali-Grube, im Jahre 1902, wurden hier die geförderten Hartsalzbrocken in mehreren Schritten zerkleinert, danach in Säcke gefüllt und diese schließlich (über die noch heute vorhandene Rampe vor dem Gebäude) in Eisenbahn-Waggons verladen. 

Zwischen Maschinenhaus und Salzmühle standen einst das markante Fördergerüst und die umgebende Schachthalle. Beide Bauwerke wurden Anfang Januar 1985 abgebaut. Dieses Schicksal teilte die elektrisch betriebene Fördermaschine nicht. Sie ist daher noch heute im Maschinenhaus zu sehen - ein technisches Kleinod und begehrtes Fotomotiv.

Weiter im Hintergrund (noch hinter der Salzmühle) befindet sich ein größeres Gebäude. Es ist eine der drei schmucklosen mehrstöckigen Hallen, die man hier neben den zahlreichen Fertigungsgebäuden für die Munitionseinlagerung errichtete. Diese Hallen dienten u.a. als Zwischenlager bei Abtransport und Anlieferung großkalibriger Granaten durch die Eisenbahn. Zwar wurde die Munition (um sie vor Luftangriffen zu schützen) größtenteils in den unterirdischen Stollen gelagert, jedoch bildeten der Schacht und die Förderkörbe stets ein 'Nadelöhr'.

Im Inneren relativ unversehrt, dienen die größeren Hallen dem Museum u.a. als Unterstellmöglichkeit für gummibereifte Arbeitsfahrzeuge. Darüber hinaus sind hier viele Ersatzteile für die Bahnen deponiert. Entlang der Fahrstrecke befinden sich einige lange ebenerdige Hallen. Hier wird heute ein großer Teil des umfangreichen Bestandes an Straßenbahnwagen verwahrt. 


Ganz rechts ist das südliche Ende der 2006 errichteten Wagenhalle sichtbar. Die hölzerne Palisade trennt den Besucherparkplatz vom Museumsgelände.
 
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